Spiel mit dem Feuer

Jung bringt mal wieder den Abschuss von Flugzeugen ins Gespräch, Schäuble liefert den Grund: Die Sorge vor atomaren Anschlägen.
Warum er diese Sorge haben muss, um seine Pläne durchzusetzen und warum das gefährlich ist, schreibt Thomas Darnstädt auf Spiegel online:

Je weniger die Ermittler also in der Hand haben, um die Wahrscheinlicheit eines Terroranschlags zu begründen, desto massiver muss die Drohung mit dem Unheil sein, das im Falle eines Falles über uns kommt. […] Das Spiel mit dem Entsetzen ist gefährlich für den Rechtsstaat. Aber es ist vollkommen ungefährlich für den Innenminister. „Sorgen” lassen sich nicht so einfach widerlegen. Und behält er recht mit seinen Szenarien, werden alle ihn loben, dass er rechtzeitig gewarnt hat. Bekommt er aber unrecht, werden ihn alle loben, weil er die Bürger vor dem Schlimmsten bewahrt hat.

Spiegel online: Schäuble und Jung spielen mit dem Entsetzen

Wolfgang Schäuble wird übrigens Dienstag 65. Ein gutes Alter um sich dem verdienten Ruhestand zu widmen.

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