Interview: Peter Schaar über Vorratsdatenspeicherung und Online-Durchsuchungen

Auf der anderen Seite ist der Eindruck bei vielen da, dass wir immer unsicherer werden […] Wir haben ein Missverhältnis zwischen der wahrgenommenen Situation und der tatsächlichen Situation. Und da erwarte ich von der Politik, dass sie genau dieses Bild geraderückt statt es zu verstärken und zu instrumentalisieren […]

Sehenswert: Ein Interview des elektrischen Reporters mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar.

Interessant finde ich auch das angesprochene Problem, dass das Vertrauen der Bürger sowohl in die Politik, als auch in ihr eigenes System weiter erschüttert wird, wenn man vom Staat einen sogenannten Trojaner – also ein (Schad-)Programm, das sich hinter einem anderen, vorgeblich nützlichen Programm verbirgt bekommt.
Dass wir alle den vielen eMails, die tagtäglich bei uns eintrudeln und die uns besseren Sex, mehr Geld und insgesamt ein besseres Leben versprechen nicht vertrauen dürfen, wissen wir ja alle. Wenn man dann aber auch noch lernen muss, das man quasi der offziellsten Behörde, die man sich in Deutschland vorstellen kann nicht mehr trauen kann – was richtet das mit unserem Gefühl zu unserem Staat beziehungsweise zu seinen Repräsentanten, zu unseren Vetretern an?

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