Immer mehr Experten

Immer mehr Experten melden sich zu Wort – und die Richtung der Aussagen ist immer ähnlich:
„Bundestrojaner” bringt wenig:

Von den geplanten Online-Durchsuchungen privater Computer verspricht sich Schäuble nach Ansicht des Kölner Medienrechtlers Marco Gercke zu viel.
Es werde […] in der Regel nicht gelingen, die Software über E-Mails oder Datenströme in die Rechner mutmaßlicher Krimineller einzuschleusen, […]
Der Jurist gehört zu den Referenten beim „Chaos Communication Camp 2007″ […]

Interesant und durchaus sehr lesenswert auch diese Pressemeldung der Ulmer Akademie für Datenschutz und IT-Sicherheit udis.
Nach viel polemischen Schlagabtausch, der die Stimmung in letzter Zeit bestimmte, versucht hier mal jemand, das Thema ein wenig differenzierter zu betrachten:

Worum geht es in der Sache? Um den unauflösbaren Konflikt zwischen den Sicherheitsinteressen und Freiheitsrechten der Menschen. Fakt ist, dass die Sicherheit der Bürger durch den internationalen Terrorismus sehr viel Fall stärker bedroht ist als früher. Fakt ist aber auch, dass ein mehr an Sicherheit fast immer mit einem weniger an Freiheit verbunden ist. Auch erfüllt nicht jede versprochene Sicherheitsmaßnahme die in sie gesetzten Erwartungen – im Gegenteil. Trotzdem gilt, dass auch eine Serie von untauglichen Sicherheitsmaßnahmen die Freiheitsrechte der Bürger immer weiter einschränken können.

2 Reaktionen zu “Immer mehr Experten”:

  1. 1. Anti-Gehirnwäsche:

    Man weiß heute wie das funktionieren wird, man wird heimlich die WOHNUNG betreten, ein IMAGE der Festplatte machen, dieses Image wird von IT-Spezialisten analysiert und ein Trojaner eingesetzt der exakt auf das System abgestimmt ist, trotz Firewall und Antivirus wird der Trojaner dann funktionieren !

    Also nicht mit Emails o.ä.

  2. 2. Christian Fischer:

    Jup, habs auch gelesen.
    Bleiben also noch die Fragen:
    - Erfolgt das Eindringen in die Wohnung dann als Werkzeug der Online-Durchsuchung im Gegensatz zu heute weiter erleichtert?
    - Wie trennt man private von verdächtigen Daten?
    - Ist PGP mit vom BKA zu knacken?

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