… die aussah wie die Zugangssoftware …

Wir erinnern uns: Vor ein paar Jahren, als sich „das Internet” – also eigentlich das „World Wide Web” vom Nerd-Spielzeug zum Allgemeingut wandelte, da haben alle als allerkleinste Sicherheitsregel lernen müssen: Keine Dateien/eMails/Datenträger unbekannter Herkunft einfach öffnen/benutzen/ausführen.

Jetzt lernen wir also wieder um:

Der Jurist verweist an diesem Punkt auf das Scheitern der seiner Informationen nach bisher einzigen von einem Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof genehmigten entsprechenden Online-Überwachung. Bei dem Versuch hätten die Fahnder dem Verdächtigen eine CD in den Briefkasten geworfen, „die aussah wie die Zugangssoftware eines großen Internet-Providers”.

(Bayerische Justizministerin sieht wachsende Unterstützung für Online-Durchsuchung)

Ob der große Internet-Provider das weiss? Ob er nicht – wegen eines kaum zu vermeidenden Image-Schadens – vielleicht nicht so begeistert ist?
Und überhaupt: Entschuldigung, wie diletantisch ist das denn?

Einen eigenen Kommentar schreiben

(Name und eMail-Adresse erforderlich
Die eMail-Adresse wird nicht veröffentlicht.)


Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: